Es begann in Gdańsk

1989 fiel die Berliner Mauer doch es wird allzu oft vergessen, dass Polen zu diesem Zeitpunkt bereits ein großes Stück weiter auf dem Weg in die Freiheit war. Im Frühling 1989 ebneten die Gespräche am Runden Tisch in Warschau den Weg zu den ersten freien Wahlen in Polen und besiegelten damit das Ende der kommunistischen Regime des Ostblocks. Die Ereignisse in Polen waren der Anfang einer politischen Kettenreaktion in Mittel- und Osteuropa. Symbolisch betrachtet begonnen hatte der „Völkerherbst ‘89“ in Danzig im August 1980. Der Weg zur Freiheit im Ostblock führte vom Danziger Werfttor zum Brandenburger Tor. Der langjährige Prozess endete schließlich mit dem Fall der Berliner Mauer.
Um die besondere symbolische Bedeutung der Ereignisse in Gdańsk im Jubiläumsjahr 2009 zu würdigen gab die Botschaft der Republik Polen in Berlin ein Logo für das Jubiläumsjahr in Auftrag. Das darin enthaltene symbolische Kettenglied erinnert gleichzeitig an die Umrisse Polens und enthält einen Bezug zu all den Orten und Städten, in denen sich in der Folgezeit die Wende zur Freiheit vollzogen hat.
Im Jahr 2009 wird nicht nur in Berlin mit zahlreichen Veranstaltungen, Festakten und Jubiläumsfeiern an die historischen Ereignisse von vor 20 Jahren erinnert.
05.03.2009
1989 - Eine Lange europäische Revolution
Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe „Europa - ein unvollendetes Abenteuer" in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund.
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18./19.03.2009
Freiheit im Blick: Europa 1989/2009. Geschichte einer Hoffnung - Ende einer Illusion
Am 18. und 19. März veranstaltet das Goethe-Institut gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde und dem Polnischen Institut Berlin die Konferenz „Freiheit im Blick: Europa 1989/2009. Geschichte einer Hoffnung - Ende einer Illusion“ in Berlin. Im Fokus stehen Freiheitsbewegungen und friedliche Revolutionen im Mittelosteuropa von 1989.
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26.05. - 28.08.2009
Das Ende des Kommunismus. Erazm Ciołek, Chris Niedenthal, Tomasz Sarnecki
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Zerfalls des kommunistischen Systems aus der Sicht von zwei außergewöhnlichen Fotoreportern und einem Grafiker. Den schwarz-weißen Bildern von Erazm Ciołek werden die Farbfotografien von Chris Niedenthal gegenübergestellt. Niedenthal wirkte zu dieser Zeit nicht nur in Polen als anerkannter Fotoreporter, sondern auch in Österreich, in Ungarn, in der damaligen Tschechoslowakei, sowie in der DDR/BRD.
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27.05. - 17.06.2009
Friedliche Revolution – Weg zur Freiheit
20. Jahrestag der Wende in Polen. Ausstellung im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages
„Friedliche Revolution – Weg zur Freiheit” – Unter diesem Titel steht eine multimediale Ausstellung, die den Prozess der Befreiung Polens von der kommunistischen Diktatur der Jahre 1945-1989 präsentiert.
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28.05.-31.05.2009
Sounds! No Walls - Friends & Neighbours in Jazz
Deutschpolnisches Jazzfestival im Rahmen des internationalen Geschichtsforums 2009
Orte: Schlüterhof im Deutschen Historischen Museum und Berliner Jazz-Clubs
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29.05.2009, ab 9:00 Uhr
Konferenz „1989 – Ein Epochenjahr für Mittel- und Osteuropa“
im Rahmen des internationalen Geschichtsforums 2009 im Collegium Hungaricum
Die Veranstaltung des Europäischen Netzwerks Erinnerung und Solidarität will verdeutlichen, wie die Deutschen heute mit den gravierenden Veränderungen von damals umgehen und wie diese in den östlichen Nachbarländern damals und in der Gegenwart wahrgenommen werden.
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04.06.2009, 19:00 Uhr
Es begann Zwölf Uhr mittags im Radialsystem
Festveranstaltung anlässlich des 20. Jahrestages der ersten freien Wahlen in Polen am 4. Juni 1989.
Begrüßung: S.E. Marek Prawda (Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland)
Ehrengast: Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin)
Lichtinstallation von Sylwester Łuczak
Musikperformance: Igor Boxx & Mazzoll
09.06.2009, 20:00 Uhr
Lech Wałęsa in Berlin
1989 - 2009: Zwanzig Jahre nach dem Umbruch: Solidarität für die Zukunft
Gespräch mit Staatspräsident a. D. Lech Wałęsa und Bundestagspräsidentin a. D. Prof. Dr. Rita Süssmuth
Die Vereinbarungen des „Runden Tischs“ im April 1989 standen am Ende eines langen gewaltfreien Weges vom „realen Sozialismus“ zur parlamentarischen Demokratie, der mit der Gründung der Gewerkschaft „Solidarność“ (Solidarität) im Sommer 1980 beschritten worden war. Der Danziger Arbeiterführer Lech Wałęsa wurde zum Symbol des Kampfes für Freiheit und Selbstbestimmung, der 1989 ganz Mittel- und Osteuropa – auch Deutschland - erreicht hatte.
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23.06.2009, 19:00 Uhr
„Wir müssen alles wissen“ Aufarbeitung der Geheimdienste in Osteuropa
Was hat sich seit dem Zerfall der kommunistischen Regimes in Osteuropa verändert? Die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Polnische Institut Berlin und n-ost veranstalten dazu ein gemeinsames Forum in der Dependance der FAZ in Berlin.
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Videoclip der Europäischen Kommission zum 20. Jahrestag des Ende des Kommunismus in Polen:
Link: ec.europa.eu/polska/flash/u2_en.swf


Banner an der Fassade der ehemaligen Botschaft der Republik Polen in Berlin, Februar 2009




Banner an der Fassade der ehemaligen Botschaft der Republik Polen in Berlin, Mai 2009


Banner im Berliner Hauptbahnhof, Mai 2009




Plakate in Berliner U-Bahnhöfen, Juni 2009



Festveranstaltung im Radialsystem, 4. Juni 2009


